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INHALT: |
| zur Person Peter Schilinski |
| Soziale Dreigliederung im Projektalltag |
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Unter diesem Namen gründete Peter Schilinski 1976 mit Freunden und Freundinnen einen Verein, der die rechtliche Grundlage für den Aufbau des Projektes Eulenspiegel bieten sollte. Das Ziel war ein Kulturzentrum zu schaffen, um im konkreten Alltag und in einem kleinen Projekt die Soziale Dreigliederung nach Rudolf Steiner zu leben. Daher kommt auch der Name "Modell Wasserburg" - ein Modell für gesellschaftliche Neuordnung im Zeichen der Idee der Sozialen Dreigliederung. Der Gasthof und das Haus sollten kein Privatbesitz
einer Person sein, sondern im Besitz des gemeinsamen Vereins Arbeits-
und Lebensgrundlage für Menschen bieten, die an dieser Idee arbeiten
wollen. Anfang 2005 löste sich die Lebens- und Arbeitsgemeinschaft
auf. Die Gründe sind vielfältig, die Entwicklung entspricht
sicherlich auch der allgemeinen Entwicklung. Die Lebensform, ohne Hierarchie
gemeinsam zu leben und zu arbeiten, ist inzwischen ein Relikt. Trotzdem
trägt der Verein und seine Aktiven die Idee weiter, auch wenn sie
nicht mehr praktisch gelebt wird. Die Umsetzung muß heute wahrscheinlich
anders gestaltet sein, damit "der Geist" wieder Fuß
fassen kann. An diesen Ideen arbeitet der Verein - für das eigene Zusammenleben und für größere gesellschaftliche Zusammenhänge. Heute geschieht dies, indem der Verein, der Mitglieder in Deutschland, der Schweiz und in den Niederlanden hat, das Haus und die Einrichtung besitzt und dem Projekt Eulenspiegel zur Verfügung stellt. Der Verein verpachtet die Gaststätte, ist der Veranstalter im Kulturzentrum, unterstützt den Jedermensch-Verlag, die Begegnungsstätte in Comiso und die Projektwerkstatt am See. Für den Verein sind die Inhalte im Sinne der Sozialen
Dreigliederung wichtig, nicht daß das Projekt sich grundsätzlich
als anthroposophisch oder als "Dreigliederungs"-Projekt versteht. Spenden und/oder Darlehen sind nach wie vor willkommen.
Spendenkonto:
Zur Person Peter Schilinski (*23. 9. 1916 +24. 12. 1992) |
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"Wahrheit und Liebe verbinden ist die einzige |
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Bereits 1954 gründete Peter Schilinski mit anderen zusammen
eine erste Lebens-, Wohn- und Arbeitsgemeinschaft in Witthüs auf der
Nordseeinsel Sylt. Dort arbeitete er mit FreundInnen (u.a. Ulle Weber) an
der Idee der Sozialen Dreigliederung.
Soziale
Dreigliederung im Projektalltag "Die Freiheit im Geistesleben, die die Dreigliederung
will, muß sich in erster Linie auf die geistige Freiheit andersdenkender
beziehen. Auch die Anerkennung der Gleichheit von Mensch zu Mensch und
jene Brüderlichkeit, die im Rahmen einer assoziativen Wirtschaft
die Richtungskraft einer Wirtschaft im Dienste des Menschen sein soll,
muß in erster Linie immer den anderen meinen, denjenigen, der
es anders machen will. Nach meiner Erfahrung handelt es sich bei dieser
Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit nicht nur um Ideen, die
jedem einigermaßen liberal denkendem Menschen vom Verstand her
einleuchten können. Es geht um mehr.
Weitere Informationen erhalten Sie bei
Modell Wasserburg e.V.
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